

7 Raven Room
Seven ravens remember
487 Lektionen · 69 Kapitel · 47 Artikel · 968 gelöste Aufgaben
Mathematik130
Zahlen und Algebra
-
Eine Zahl für Viele: Statistisches Zusammenfassen
Drei Werkzeuge für eine Lektion: Eine Maßzahl ist eine verlustbehaftete Kompression, und wie du komprimierst, bestimmt, worüber dieser Wert ehrliche Auskunft gibt. Jeder Schritt reicht dem nächsten eine spezifische Grenze einzelner Maßzahlen weiter.
-
Eine Zahl aufschreiben
Drei Werkzeuge und ein Argument: Manche Zahlen lassen sich nicht zu Ende schreiben. Die beste kurze Fassung einer solchen Zahl kann man suchen statt raten, und das Abschneiden kostet etwas, das du messen kannst.
-
Nach x auflösen, vom Minuszeichen aufwärts
Sechs Werkzeuge, die das Lösen von Gleichungen in genau der Reihenfolge aufbauen, in der die Konzepte tatsächlich voneinander abhängen. Du beginnst damit, was ein Minuszeichen bewirkt, und gelangst schließlich zu einem systematischen Verfahren für drei Unbekannte gleichzeitig. Jeder Schritt gibt dem nächsten etwas Konkretes an die Hand: eine Umformung, eine Einschränkung für eine Umformung oder einen Test, ob eine Umformung zulässig war.
-
Größenordnungen
Drei Werkzeuge, eine Gewohnheit: Wenn sich Größen um Faktoren statt um Differenzen unterscheiden, hör auf zu zählen. Zähle stattdessen Exponenten. Das erste baut den Maßstab, das zweite schreitet ihn ab und das dritte liefert dir eine Zahl, ganz ohne Daten.
-
Jenseits quadratischer Gleichungen
Vier Werkzeuge, und jedes davon existiert, weil das vorherige an seine Grenzen stößt. Faktorisieren klappt bei glatten Nullstellen, die Formel hilft, wenn sie es nicht sind, Polynomdivision funktioniert jenseits des zweiten Grades, und eine gebrochenrationale Funktion ist das, was zwei Polynome tun, wenn eines über dem anderen steht.
-
Funktionen: nacheinander und wieder zurück
Drei Seiten darüber, wie du Funktionen nacheinander anwendest. Einen Graphen zu verschieben und zu strecken ist bereits genau das: Die Klammern legen die Reihenfolge fest. Allgemein zeigt die Verkettung, dass die Reihenfolge das Ergebnis verändert. Die Umkehrfunktion ist jene Funktion, die mit f verkettet wieder x liefert; ihr Graph ist die Spiegelung von f an der Geraden y = x.
Geometrie und Trigonometrie
-
Die Dreiecksregeln und woher sie kommen
Sechs Werkzeuge, die die grundlegenden Sätze zu Dreieck und Kreis in genau der Reihenfolge herleiten, in der sie aufeinander aufbauen. Hier wird nichts einfach behauptet: Jede Regel ergibt sich direkt aus der vorangegangenen. Am Ende dieses Weges überträgst du die erste Regel wieder in ein Koordinatensystem, wo sie zur Abstandsformel wird.
-
Trigonometrische Identitäten und Gleichungen
Eine Identität gilt für jeden Winkel, für den beide Seiten definiert sind. Genau das erlaubt dir, die in einer Aufgabe gegebene Funktion gegen die gesuchte einzutauschen. Das Kapitel beginnt mit den Kehrwertfunktionen und den drei pythagoreischen Identitäten, führt über die Arkusfunktionen deines Taschenrechners zu den ersten Gleichungen, erschließt Additions- wie Doppelwinkelsätze und die harmonische Form. Am Ende beweist du Identitäten, Zeile für Zeile.
-
Kreise und Wellen sind dieselbe Bewegung
Drei Werkzeuge. Der entscheidende Punkt dieser Abfolge ist, dass es sich nicht um drei Themen handelt. Eine Sinuskurve ist das, was du siehst, wenn du eine gleichförmige Kreisbewegung von der Seite betrachtest, und ein schwingendes Pendel zeigt dir dasselbe Bild, wenn die Schwerkraft für die Drehung sorgt.
Analysis
-
Warum aus der Nähe alles gerade aussieht
Fünf Werkzeuge, ein Gedanke: Vergrößerst du eine glatte Kurve stark genug, ist sie von einer Geraden nicht zu unterscheiden. Genau diese Tatsache misst die Ableitung. Die Taylorreihe denkt sie weiter. Der Gradient wendet sie in mehr als einer Richtung an. Der Weg beginnt mit dem Winkelmaß, das die Rechnungen glatt aufgehen lässt, und endet an einem Hang, an dem der steilste Anstieg jede Richtung übertrifft, die du tatsächlich gemessen hast.
-
Differenzieren: Wie Änderungsraten ineinandergreifen
Eine Ableitung ist eine Änderungsrate. Jede Ableitungsregel zeigt, wie solche Raten zusammenwirken: im Produkt, wenn eine Funktion in einer anderen steckt, oder in einer Gleichung, die niemand nach y aufgelöst hat. Die letzten beiden Seiten wenden diese Regeln auf die Fragen an, die dir im Kurs tatsächlich begegnen: Wie schnell ändert sich etwas in einem einzigen Augenblick? Und welche Wahl ist die beste?
-
Was f′ und f″ über einen Graphen verraten
Am Vorzeichen von f′ erkennst du, wo ein Graph steigt und fällt, an dem von f″ seine Krümmung. Mathematisch abgesichert werden solche Folgerungen erst durch den Mittelwertsatz. Mit ihm beginnt dieses Kapitel, bevor du dir die Kriterien der ersten und zweiten Ableitung erarbeitest und lernst, f direkt aus dem Graphen von f′ abzulesen.
-
Unendliche Reihen und Konvergenz
Eine unendliche Summe ist der Grenzwert endlicher Summen. Dieser Wert hängt von Dingen ab, die bei endlichen Summen keine Rolle spielen: der Reihenfolge der Glieder und der Position der nächsten Singularität. Das gilt selbst dann, wenn diese abseits der reellen Achse liegt.
-
Drei numerische Verfahren und wo sie an ihre Grenzen stoßen
Das Newton-Verfahren, die Simpsonregel und das Euler-Verfahren werden alle vom selben Motor angetrieben: In einem hinreichend kleinen Intervall betrachtest du die Kurve als Gerade. Jedes besitzt folglich ein Versagen, das kein Programmfehler ist. Welches Versagen gehört zu welcher Methode? Genau das ist das nützliche Wissen. Hier übergibt jeder Schritt dem nächsten einen benannten Fehler und die Rate, mit der dieser schrumpft.
-
Integrationstechniken
Ableiten ist ein Verfahren, Integrieren eine Suche. Die Trainer in diesem Kapitel bewerten eine Antwort deshalb auf genau eine Art: leite sie ab und vergleiche sie mit dem Integranden. Substitution und partielle Integration sind schlicht die Ketten- und Produktregel rückwärts. Die Partialbruchzerlegung deckt die einzige große Funktionsfamilie ab, in der immer eine elementare Lösung existiert. Die letzte Seite beweist, dass für e⁻ˣ² gar keine existiert.
-
Anwendungen der Integralrechnung
Ein Integral summiert auf: Fläche, Wegstrecke, Volumen. Dieses Kapitel beginnt mit dem Satz, der dieses Aufsummieren an die momentane Änderungsrate knüpft. Von dort aus erschließt du dir Flächen zwischen Kurven, Bewegungsabläufe und Volumina, die du über Querschnitte bestimmst.
-
Differentialgleichungen: Von Steigungen zu Polen
Eine Differentialgleichung beschreibt, wie schnell sich etwas ändert, nie den Zustand selbst. Das Richtungsfeld zeichnet genau diese Aussage und zeigt eine ganze Schar von Lösungen, genau eine durch jeden Anfangspunkt. Die Exponentialfunktion ist jene Schar, die du in einer einzigen Zeile löst. Die Laplace-Transformation wiederum verwandelt ihre Rate in einen Punkt in der s-Ebene, an dem sich der Ausgang ganz ohne Lösen ablesen lässt.
Lineare Algebra und Daten
-
Eine Gerade an Daten anpassen
Sieben Werkzeuge, die ein Bild aus verstreuten Punkten in eine Zahl verwandeln, die du verteidigen kannst. Danach fragen wir, wie man diese Zahl findet und wie viel Vertrauen sie verdient. Was passiert, wenn dir niemand die richtige Antwort verrät? Am Ende klären wir, wie man eine Vorhersage bewertet, die immer nur eine Wahrscheinlichkeit war. Der Weg dorthin führt über die Geometrie und nicht die Statistik. Denn erst die Geometrie macht die Statistik ehrlich.
-
Matrizen, die Dinge bewegen
Eine Frage, viermal mit immer weniger Anhaltspunkten gestellt: Was macht diese Matrix eigentlich mit dem Raum? Die Spalten verraten es dir unmittelbar. Die Eigenvektoren beantworten sie für die Richtungen, die erhalten bleiben. Gibt es keine, liefert die SVD die Antwort. Die PCA wendet dieselbe Maschinerie auf eine Wolke von Messwerten an.
Beweisen, Abzählen, Spiele
-
Wenn zwei Dinge auf demselben Wert landen
Das Geburtstagsproblem wirkt wie ein Partytrick, ist aber in Wahrheit das Standardwerkzeug zur Analyse von Kollisionen. Im zweiten Schritt begegnen Informatiker ihm erneut, unter einem anderen Namen.
-
Beweismethoden
Ein Beweis ist eine Begründung, die jeden Fall abdeckt, auch jene, die nie jemand überprüfen wird. Diese Seiten erarbeiten eine solche Begründung auf vier Wegen: durch vollständige Induktion, durch das Verteilen in Schubladen, durch eine Größe, die kein Zug verändern kann, und durch Paarbildung. Die erste Methode beginnt mit einer Formel, die 40-mal in Folge eine Primzahl liefert und dann 41 × 41 ergibt.
-
Die beste Antwort und was passiert, wenn niemand sie berechnet
Vier Spiele und eine Operation: Finde den Spielzug, der die passende Antwort auf alles liefert, was dein Gegenüber tun könnte. Im ersten Spiel entscheidet er ganz allein. Im zweiten musst du eine ganze Matrix absuchen, um ihn zu finden, und im dritten hat er seinen Preis. Im vierten berechnet ihn absolut niemand, und die Population findet die Antwort trotzdem.
-
Noch in keinem Kapitel
- Bézier-Kurven-Explorer
- Bogenlänge & Rotationskörper
- Break-Even-Rechner
- Der Satz von Pick: Flächeninhalt durch Punktezählen
- Die Collatz-Vermutung
- Die Euler-Gerade und die Dreieckszentren
- Explorer für stationäre Markow-Ketten
- Geheimnisse von Kreis und π
- Gimbal-Lock & Quaternionen
- Goldener Schnitt & Fibonacci-Spirale
- Gram-Schmidt-Orthogonalisierung
- Hyperbelfunktionen-Explorer
- Kegelschnitt-Parameter-Explorer
- Kegelschnitte-Explorer
- Konstruktionen mit Zirkel und Lineal
- Körperlabor: Kugel, Kegel & Zylinder
- Labor für logische Widersprüche
- Labor: Regelmäßige Parkettierungen
- Lotterie-Mathematik
- Musik- & Mathe-Labor
- Parameterkurven
- Pendel-Phasenportrait
- Polarkurven
- Potenzgesetze, und warum a⁰ gleich 1 ist
- Primzahlsieb & Ulam-Spirale
- Prüfziffern: Luhn, Barcodes, ISBN & die Fehler, die sie übersehen
- Pyramidengeometrie
- Reaktionsfenster des Torwarts
- Sigma-Summen-Rechner
- Spiegelungen und die Kongruenzabbildungen der Ebene
- Stückweise-Funktionen-Labor
- Textaufgaben: Von der Geschichte zur Gleichung
- Vorrangregeln und wo man sich uneinig ist
- Winkeljagd
- Wurzelgleichungs-Prüfer
Statistik & Finanzen66
Daten und schließende Statistik
-
Statistik: Von Daten zu Anteilen
AP Statistics beginnt mit der Darstellung einzelner Variablen und widmet der Inferenz für Anteile den größten Raum. Dieses Kapitel folgt genau dieser Stufenfolge: wie du einen Datensatz zeichnest, wie du ihn beschreibst und wie aus einem Stichprobenanteil schließlich ein Konfidenzintervall und ein Signifikanztest werden. Das Normalverteilungsmodell und die zugrunde liegenden Stichprobenverteilungen haben ihr eigenes Kapitel: Von Häufigkeiten zu Kurven.
-
Von Zählwerten zu Kurven
Sechs Werkzeuge und eine Verteilung. Alles hier ist die Binomialverteilung in einem anderen Grenzfall, oder die Binomialverteilung rückwärts betrachtet: Zähle die Erfolge, lass die Anzahl groß werden und beobachte, wie eine Glockenkurve entsteht, die niemand dort platziert hat.
-
Wann ist ein Unterschied echt?
Vier Werkzeuge stellen eine Frage mit zunehmend weniger Ausgangsmaterial: zwei Gruppen, dann beliebig viele, schließlich Anzahlen ganz ohne Mittelwert. Das letzte Werkzeug stellt sie, bevor die Daten überhaupt vorliegen.
-
Prioren und woher sie kommen
Die Rechnung im Satz von Bayes stellt niemand infrage. Man stört sich am Prior: woher diese erste Zahl stammt und wer sie festgelegt hat. Diese drei Werkzeuge greifen genau diese Frage auf, geordnet nach Schwierigkeitsgrad: ein Prior, den du nachschlagen kannst, ein Prior, den dir der Aufbau liefert, und ein Prior, den niemand hat.
-
Was p < 0,05 nicht verspricht
Ein p-Wert beantwortet genau eine Frage zu einem einzigen geplanten Test. In echten Studien laufen eher zwanzig Tests auf einmal, man schaut schon während der Messung in die Daten und berichtet am Ende vor allem die signifikanten Treffer. Doch jeder einzelne dieser Schritte verändert, was p < 0,05 eigentlich wert ist. Hier nimmt sich jede Seite ein scheinbar harmloses Vorgehen vor und rechnet dir exakt vor, was es kostet.
Entscheidung und Risiko
-
Entscheiden nach dem, was du siehst
Zwei Entscheidungssituationen, in denen die naheliegende Strategie schlechter abschneidet. Beim Türenspiel bekommst du eine neue Information und musst einschätzen, was sie wert ist. Das hängt davon ab, nach welcher Regel der Moderator handelt, und lässt sich am sichtbaren Ergebnis allein nicht erkennen. Die Bewerber lernst du dagegen nach und nach kennen. Jede Absage ist endgültig, und du musst entscheiden, wann du aufhörst zu suchen.
-
Faire Spiele, die dich ruinieren
Der Erwartungswert sagt etwas über den Durchschnitt sehr vieler Spieler aus. Du bist einer dieser Spieler und hast dein eigenes Spielkapital. Selbst ein faires Spiel oder eines zu deinen Gunsten kann fast alle Spieler ruinieren. Auf jeder Seite erscheint der Durchschnitt als blasse gestrichelte Linie. Du kannst verfolgen, wie es den einzelnen Spielern ergeht, aus deren Ergebnissen er sich zusammensetzt.
Geld und Geldanlage
-
Geld im Zeitverlauf
Vier Werkzeuge für eine zentrale Idee: Geld ist zu verschiedenen Zeiten unterschiedlich viel wert, und eine wiederkehrende Zahlung lässt sich in einer einzigen Formel zusammenfassen. Jeder Schritt gibt hier etwas ganz Bestimmtes an den nächsten weiter.
-
Risiko, gemessen
Sechs Werkzeuge für dieselben 98 Jahre an Renditen. Jedes übergibt dem nächsten eine bestimmte Größe. In sechs Schritten beantwortet diese Abfolge eine Frage: Was ist an einer Anlage eigentlich riskant, und wie viel von dem, was dir darüber erzählt wird, kannst du überprüfen?
-
Noch in keinem Kapitel
- Angebots-Nachfrage-Schock-Simulator
- Aufschlag vs. Marge
- Déjà-vu-Detektor
- Demografie- + Wirtschaftslabor
- Explorer für das Benfordsche Gesetz
- Geldmarktpapiere und Anleihen: Wie sich eine Rendite auf den Kurs auswirkt
- Grundpreis
- Kanji-Häufigkeit & Wahrscheinlichkeits-Explorer
- Kaufen oder Mieten: Vermögensvergleich
- Kausalitäts-Sandbox
- Kombinatorik-Werkbank
- Lineare Optimierung (2D)
- Monte-Carlo-Pi-Explorer
- Reale Rendite nach Steuern
- Regression zur Mitte
- Staatsschulden-Explorer
- Steigung und Seitenverhältnis
- Steuerstufen: Grenz- und Durchschnittssteuersätze
- Warteschlangentheorie-Simulator (M/M/1)
- Zinseszins-Explorer
- Zufallshäufungen (Serien-Paradoxon)
Physik104
Mechanik
-
Energie statt Kräfte
Zwei Werkzeuge und eine Abkürzung: Wenn es dir nur um Geschwindigkeiten und Höhen geht, kannst du die Kräfte komplett ignorieren und der Energie die Buchführung überlassen.
-
Newtons Gesetze: Wie viel Haftung eine Bewegung verlangt
Jede Mechanikaufgabe mit einer Kontaktfläche muss vor aller Rechnerei eine Frage klären: Wie viel Reibung verlangt diese Bewegung, und kann der Kontakt sie aufbringen? Ein Klotz auf einem Brett antwortet mit tan θ gegen μ. Beim Auto in der überhöhten Kurve kommt die Kurvenfahrt hinzu; dort wechselt die nötige Reibung mit dem Tempo ihre Richtung. Rollt eine Kugel die Rampe hinab, kommt die Drehung ins Spiel – und der Ring, der am meisten Haftung verlangt, rutscht als Erster.
-
Einfache Maschinen: Kraft gegen Weg tauschen
Fünf Maschinen und ein Tausch. Keine von ihnen erzeugt Energie, aber jede lässt dir die Wahl, wie du sie einsetzt: weniger Kraft auf einem längeren Weg oder umgekehrt. Jeder Schritt reicht einen bestimmten Teil dieses Tausches an den nächsten weiter. Am Ende wirst du jede Maschine verstehen, indem du ihr zwei Fragen stellst.
-
Wurfbewegungen
Drei Werkzeuge, und das dritte macht die ersten beiden hinfällig. Konstante Beschleunigung hat eine geschlossene Lösung, die ersten beiden Schritte sind also Algebra. Der Luftwiderstand ist nicht konstant, und ab da ist die einzige ehrliche Methode, Schritt für Schritt zu integrieren.
-
Kürzeste Zeit, kleinste Wirkung
Der Pfad, den ein Lichtstrahl einschlägt, dem eine gleitende Perle folgt und auf dem ein geworfener Ball fliegt, ist jener, bei dem eine kleine Abweichung in erster Ordnung keine Änderung eines Gesamtwerts hervorruft: Zeit für die ersten beiden, Wirkung für den Ball. Auf jeder Seite kannst du den Pfad verformen und zusehen, wie sich dieser Gesamtwert kaum bewegt. Zwei davon finden einen Pfad, dessen Wert stationär, aber nicht minimal ist.
-
Rotation und Drehimpuls
Ein rotierender Körper besitzt einen Vektor, seinen Drehimpuls, und fast alles Verblüffende an der Rotation ist die Weigerung dieses Vektors, sich zu verändern. Zieh auf einer Drehscheibe die Arme an und du drehst dich schneller. Ein Rad weicht zur Seite aus, statt umzufallen. Ein Schläger kippt um. Die Schwingungsebene eines Pendels bleibt unbewegt, während der Boden darunter rotiert.
-
Wohin die Last geht
Sieben Seiten zu einer Frage: Welcher Teil eines Tragwerks nimmt die Last tatsächlich auf, und in welcher Form? Es beginnt im Inneren eines einzelnen Balkens, dessen Mitte fast nichts beiträgt, und endet bei einem Fachwerk, das mehr Stäbe als Gleichungen hat und trotzdem genau erkennen lässt, wann es versagt.
Flüssigkeiten und Gase
-
Wasser aus einem Tank: eine Geschwindigkeit, zwei Wege
Zwei Werkzeuge, die auf einem einzigen Ergebnis beruhen. Wasser strömt aus einem Loch mit exakt der Geschwindigkeit, die ein Stein beim Fallen über dieselbe Distanz erreicht, und alles Weitere ergibt sich daraus, in welche Richtung diese Geschwindigkeit wirkt: seitwärts wird es zum Wurfkörper, abwärts leert sich der Tank.
-
Ruhende Flüssigkeiten: vom Druckmesser zur Gebirgswurzel
Der Druck in einer ruhenden Flüssigkeit hängt von der Tiefe ab und von nichts anderem: weder von der Fläche noch von der Flüssigkeitsmenge oder der Gefäßform. Wende das auf die Ober- und Unterseite eines Körpers an, und du hast den Auftrieb. Für das Schwimmen gilt dann eine einzige Regel: Ein schwimmender Körper verdrängt seine eigene Masse an Flüssigkeit. Und dieser Regel ist es völlig gleich, ob der Körper ein Ruderboot auf dem Teich ist oder ein Kontinent auf dem Erdmantel.
-
Fluide in Bewegung: Was die Viskosität zurückfordert
Bernoullis Rohr kennt keine Reibung. Jede folgende Seite holt nach, was zuvor ausgeklammert blieb. Entlang eines Rohrs kostet Viskosität Druck. Die Reynolds-Zahl entscheidet, ob dieser Druckverlust dem geordneten Verlauf folgt, den Poiseuille berechnete. Ein sinkendes Korn zeigt dieselbe Kennzahl bei der Wahl zwischen zwei Widerstandsgesetzen; im Bereich dazwischen, wo keine Formel mehr greift, löst die letzte Seite die Gleichungen selbst.
Wellen, Licht und Quanten
-
Lichtbrechung
Eine Linse ist eine Grenzfläche, die jemand gekrümmt hat, und auf diesem Weg begegnet dir keine Physik, die nicht schon die erste Seite enthält. Was sich ändert, ist allein der Anspruch: eine einzige Fläche, dann eine ideale Linse, schließlich ein Stück Glas.
-
Von einer Feder zur stehenden Welle
Eine Rückstellkraft, konsequent zu Ende gedacht. Eine Masse an einer Feder schwingt. Eine Reihe davon gibt die Schwingung weiter. Treffen zwei davon aufeinander, entscheiden sie, ob sie sich verstärken oder auslöschen. Und eine Begrenzung an jedem Ende sortiert jede Frequenz aus, die nicht passt.
-
Wellenoptik
In der Strahlenoptik breitet sich Licht geradlinig aus und eine Kante wirft einen scharfen Schatten. Auf jeder Seite hier siehst du diese Antwort als blassen Umriss direkt neben dem Ergebnis der Wellenoptik. Das Hindernis im Weg des Lichts ändert sich dabei von Seite zu Seite: zwei Oberflächen, ein Spalt, eine kreisförmige Blende und am Ende eine undurchsichtige Scheibe, deren Schatten im Zentrum hell ist.
-
Quantenmechanik: Materie als Wellen
Licht kommt in Paketen an, und dieselbe Konstante h gibt dann jedem Teilchen eine Wellenlänge. Der Rest ergibt sich, wenn du diese Welle ernst nimmst: Zwingst du sie in einen Kasten, hat sie eine niedrigste Energie, die nicht null ist. Sie sickert durch Wände, die sie nicht überwinden kann. Presst du sie in einen engen Raum, fächert sie sich über viele Wellenzahlen auf. Das ist die Unschärferelation.
-
Die Wärmeleitungs-, Wellen- und Laplace-Gleichung
Drei Gleichungen, die auf einem einzigen Operator, dem Laplace-Operator, aufbauen und sich nur darin unterscheiden, was die Zeit bewirkt. Wärme vergisst, und zwar die schärfsten Details zuerst. Eine Welle trägt eine Störung fort und auf einer Fläche hört sie nie ganz auf, anzukommen. In der Laplace-Gleichung kommt die Zeit gar nicht vor. Sie ist der Zustand, auf den die Wärme durch ihr Vergessen zusteuert: Jeder Punkt entspricht genau dem Durchschnitt seiner Nachbarn.
Elektrizität und Magnetismus
-
Was das ohmsche Gesetz ausklammert
Das ohmsche Gesetz gilt, wie auf der zugehörigen Seite beschrieben, für einen einzelnen Widerstand bei konstanter Temperatur, an Gleichstrom und ohne weitere Bauteile im Stromkreis. Auf jeder folgenden Seite kommt etwas hinzu, das diese Beschreibung ausklammert: ein zweites Bauteil, die Leitung, die Batterie, ein Stromkreis, der sich nicht weiter zusammenfassen lässt, und eine veränderliche Spannung.
-
Widerstand, dann Reaktanz
Ein Kondensator hat keinen Widerstand und begrenzt den Strom trotzdem. Dabei legt er keine Ohmzahl fest, sondern eine Zeit. Die zweite Seite zeigt, dass eine solche Zeit zu jedem System mit einem Speicher und einem Abfluss gehört. Auf der dritten kommt ein zweiter Speicher hinzu, und aus der Zeit wird eine Frequenz.
-
Was kein Widerstand ist
Das ohmsche Gesetz beschreibt nur eine einzige Art von Bauteil. Die fünf hier speichern Energie in einer Spannung oder in einem Strom, leiten nur in eine Richtung, verstärken und verstärken hochpräzise – und jedes für sich ist unberechenbar: Die Stromverstärkung β eines Transistors schwankt schon bei baugleichen Exemplaren um das Dreifache. Erst die Schaltung um ein Bauteil herum macht es berechenbar, und jede Seite zeigt dir, wie.
-
Woher Felder kommen
Ladungen erzeugen elektrische Felder, Ströme magnetische. In Prüfungen geht es fast immer darum, welches Feld aus welcher Anordnung entsteht. Dieses Kapitel setzt die Felder zuerst aus winzigen Teilen zusammen: mit einem Integral und Symmetrien, die fast alles wegkürzen. Danach nutzt du die Abkürzungen, die dir dieselbe Symmetrie schenkt: das gaußsche Gesetz für Ladungen sowie das Biot-Savart- und das ampèresche Gesetz für Ströme – bis zu dem Punkt, an dem Ampère Maxwells Korrektur braucht.
-
Noch in keinem Kapitel
- Abstandsgesetz-Explorer
- Beugungsgitter
- Bode/Nyquist-Regelungslabor
- Carnot-Maschine-Simulator
- Chaos-Prallkugeln-Labor
- Das Darcy-Gesetz & Grundwasserströmung
- Das Gesetz von Malus & Gekreuzte Polarisatoren
- Das Induktionsgesetz: Ein einfacher Generator
- Die Bragg-Gleichung & Röntgenbeugung
- Doppelpendel-Explorer
- Doppler-Effekt-Simulator
- Ideales Gasgesetz Rechner
- Kernbindungsenergie und Massendefekt
- PID-Regler-Tuner
- Radar-Physik-Simulator
- Raketenabfang & Proportionalnavigation
- Schmelzwärme: Eis im Getränk
- Signalabtastung & Nyquist-Theorem
- Smith-Diagramm & HF-Schwarze-Magie-Labor
- Spezielle Relativitätstheorie – Explorer
- Van-der-Waals-Gleichung & der kritische Punkt
- Wärmegefühl: Warum Metall sich kälter anfühlt als Holz
- Wärmeübertrager: Gleichstrom und Gegenstrom
- Wärmeverlust durch eine Wand: U-Werte
Astronomie & Weltraum44
-
Wie weit ist es entfernt?
Über einen Stern lässt sich allein aus seiner Helligkeit nichts ableiten, bis du weißt, wie weit er entfernt ist. In dieser Reihenfolge bauen diese vier aufeinander auf, und denselben Weg nahm auch die Astronomie: Jede Stufe wird an der darunterliegenden gemessen, vom Dreieck eines Landvermessers bis ganz an den Rand des beobachtbaren Universums.
-
Umlaufbahnen aus zwei Zahlen
Eine Umlaufbahn ist durch ihre Größe und Form festgelegt, und fast alles andere ergibt sich daraus. Diese fünf Werkzeuge führen dich von der Ellipse zum Treibstoff: wo sich ein Raumfahrzeug befindet, wie schnell es sich dort bewegt, wie lange die Reise dauert, welche Route am günstigsten ist und was das an Treibstoff kostet.
-
Noch in keinem Kapitel
- 3-Körper-Problem-Simulator
- Absorptions- & Emissionslinien
- Astronomie-Einheitenumrechner
- Astronomischer Doppler-Effekt-Rechner
- Bahnresonanz-Prüfer
- Die Spektrallinien des Wasserstoffs & die Rydberg-Formel
- Drake-Gleichung-Explorer
- Einflusssphäre-Rechner
- Exoplaneten-Transit-Simulator
- Fluchtgeschwindigkeit-Vergleich
- Gravitationslinse
- Gravitationswellen-Rechner
- Habitable Zone + Klima-Spielwiese
- Hill-Sphäre-Rechner
- Lichtlaufzeit-Rechner
- Mondphasen-Rechner
- Newtonsche Gravitations-Explorer
- Photonenenergie-Rechner
- Radialgeschwindigkeits-Halbamplitude
- Rechner für kosmologische Rotverschiebung
- Rechner für planetare Dichte
- Roche-Grenze-Rechner
- Schwarzes-Loch-Rechner
- Schwarzkörperstrahlungs-Explorer
- Spektrallinienverbreiterung
- Stabilität der Lagrange-Punkte
- Stefan-Boltzmann-Sonnenleistungsrechner
- Sternentwicklungs-Explorer
- Supernova-Expansionsschätzer
- Synodenperioden-Rechner
- Tageslänge & Zeitgleichung
- Tisserand-Parameter-Rechner
- Wahrscheinlichkeit erdähnlicher Planeten
- Wien-Gesetz Peak-Wellenlängen-Tool
- Winkelgrößen-Umrechner
Informatik69
Rechner und Algorithmen
-
Wie ein Computer ein Programm ausführt
Vom Logikgatter zum laufenden Programm. Mit NAND-Gattern lässt sich jede logische Schaltung bauen. Ein Addierwerk aus Gattern kann auch subtrahieren. Im Little Man Computer steht dieses Addierwerk neben hundert Postfächern: Das Programm liegt im selben Speicher wie seine Zahlen. Die Maschine führt aus, was an der Adresse steht, auf die der Programmzähler zeigt.
-
Was eine Datenstruktur mit wenig Aufwand leistet
Jede dieser Strukturen beantwortet eine bestimmte Frage schnell und nimmt dafür an anderer Stelle Nachteile in Kauf. Ein Bloom-Filter speichert keinen einzigen Schlüssel und kann trotzdem sicher ausschließen, dass ein Element enthalten ist; ein Trie ermöglicht Präfixsuchen, die eine Hashtabelle nicht bietet; ein Heap kennt stets seinen kleinsten Schlüssel, aber sonst nur wenig. Auf der letzten Seite geht es darum, welche Seite aus dem Speicher entfernt werden soll. Für die beste Entscheidung müsste man die Zukunft kennen.
-
Arbeit zählen, nicht Sekunden
Eine Stoppuhr misst deinen Laptop. Das Zählen von Rechenschritten misst den Algorithmus. Zwei Werkzeuge, die auf dieser einen Gewohnheit aufbauen.
-
Warum ein Algorithmus korrekt ist
Dass ein Algorithmus korrekt ist, hat einen klaren Grund, den du benennen kannst. Ist er falsch, deckt schon ein kleiner Test die Ursache auf. Jede Seite stellt einer korrekten Version eine plausibel wirkende, aber fehlerhafte gegenüber: Vierzehn der sechzehn Wege, eine binäre Suche zu schreiben, schlagen fehl. Der Greedy-Algorithmus beim Geldwechseln scheitert an alten britischen Münzen, funktioniert bei US-Cents aber ausnahmslos. Kruskal und Prim liefern aus einem ganz bestimmten Grund das gleiche Ergebnis. Und ein Code, der ein einziges gekipptes Bit repariert, macht bei zwei gekippten Bits alles nur noch schlimmer.
Sicherheit
-
Wie Chiffren gebrochen werden
Jede Chiffre hier verbirgt die Buchstaben, lässt dafür aber etwas anderes durchscheinen. Eine Substitution verrät die Häufigkeiten der Buchstaben. Ein Schlüsselwort ordnet sie in Spalten an. Und wird ein One-Time-Pad zweimal verwendet, treten die Leerzeichen hervor. Erst ein Zufallsschlüssel, der genauso lang ist wie die Nachricht selbst, gibt überhaupt nichts mehr preis. Dann aber beginnt die eigentliche Kunst: Wie gelangt dieser Schlüssel zur Gegenseite? Genau das zeigen die beiden letzten Seiten vor aller Augen.
-
Einen Stream schützen: Ein Gerät widerrufen, dann herausfinden, welches
Zwei Hälften desselben Problems, genau in der Reihenfolge, in der ein Studio damit konfrontiert wird. Zuerst: Ein Schlüssel wurde geleakt, und die Lizenz muss für alle anderen weiterhin funktionieren. Das erfordert überraschenderweise einen Header, der gar nicht mit der Größe des Systems wächst. Dann die schwierigere Hälfte: herauszufinden, wessen Schlüssel das war. Und zwar anhand einer Kopie, die mehrere Abonnenten gezielt gemeinsam erstellt haben, damit sie genau niemanden verrät.
Signale und Information
-
Wie ein Video kodiert wird
Ein Video-Encoder ist kein einzelner Algorithmus, sondern acht Stufen in fester Reihenfolge — und die Reihenfolge ist nicht beliebig: Jede Stufe existiert, weil die vorherige ihre Arbeit erst möglich gemacht hat. Dieses Werkzeug modelliert eine davon. Die Kette unten verlinkt die anderen sieben.
-
Wie ein LLM das nächste Wort wählt
Zwei Werkzeuge, die dir ein großes Sprachmodell genau in dem Moment öffnen, in dem es ein Wort wählt. Das zweite baut buchstäblich auf dem ersten auf: Die Kandidaten, die es bewertet, sind Einträge aus dem Vokabular, das das erste erstellt.
-
Die Fourier-Transformation in der Praxis
Ein Signal ist die Summe rotierender Pfeile, und jede praktische Methode, sie auszulesen, kostet etwas, das die Lehrbuchformel verschweigt. Ein endliches Fenster verschmiert jeden Ton, der nicht genau hineinpasst, über alle Bins. Ein kürzeres Fenster erkauft sich Zeit und bezahlt mit der Tonhöhe. Ein Mittelwert ist ein Filter mit ganz eigener Form, und die letzte Seite liefert den Grund, warum wir uns all das rechnerisch überhaupt leisten können.
-
Kompression von Hand
Vier Encoder, die du auf Papier durchrechnen könntest, geordnet danach, was jeder von ihnen erkennt, das dem Vorgänger entging. Der vierte komprimiert rein gar nichts und ist der Grund dafür, dass der erste mit Text funktioniert.
-
Noch in keinem Kapitel
- BFS-vs-DFS-Visualizer
- Bildschirmauflösung und Betrachtungsabstand
- Bloch-Kugel-Explorer
- Boolescher-Ausdruck-Löser
- BST-/AVL-Baum-Visualizer
- Codierungs-/Basis-Erkennung & Konverter
- Conways Spiel des Lebens
- Dijkstra-Algorithmus
- Faltung & Feature-Maps Playground
- Farbkontrast-Prüfer (WCAG-Leuchtdichte)
- Fraktal-Explorer
- Gleitkomma
- Graphenfärbung-Explorer
- Grovers Suchalgorithmus
- HTML-Asset-, Bild- & Markdown-Extraktor
- Jeden zehnten Block verschlüsseln (CENC cbcs)
- Levenshtein-Distanz-Visualisierer
- Lorem-Ipsum-Generator-Lab
- NLP-Entropie-Labor
- Quanten-Zufallsspaziergang
- Rotation der Schlüssel eines Livestreams
- Sobel- vs. Canny-Kantendetektor
- Turingmaschinen-Simulator
- Video-Encoding-Labor
- Zustandsautomat-Animator
Biologie & Chemie57
-
Uhren im Gestein
Eine Exponentialfunktion, drei Lesarten. Vorwärts zeigt sie dir, wie viel noch übrig ist. Rückwärts verrät sie dir, wie alt etwas ist. Und wendest du sie auf DNA statt auf Atomkerne an, braucht sie einen Stein zur Eichung.
-
Geometrie auf einer gekrümmten Fläche
Auf einer gekrümmten Fläche gelten die auf dem Papier bewiesenen Regeln nicht mehr, und das Ausmaß ihrer Abweichung misst die Krümmung von innen heraus. Ein gerader Weg ändert seinen Kompasskurs, ein ohne Drehung mitgeführter Pfeil kommt gedreht zurück, ein Kreis erhält die falsche Länge und in der hyperbolischen Ebene kann kein Dreieck mehr als π fassen.
-
Warum eine Reaktion abläuft
Die von einer Reaktion abgegebene Wärme entscheidet nicht über ihren Ablauf; Eis schmilzt, indem es Wärme aufnimmt. Diese vier Seiten entwickeln die Bilanzierung, die genau das entscheidet: die Enthalpie, die sich wie Gleichungen addieren lässt; die Standard-Gibbs-Energie, die eine Gleichgewichtskonstante in anderen Einheiten ist; den Unterschied zwischen der Verschiebung von K und der von Q; und eine Batterie, die diese Differenz als Spannung ausliest.
-
Gemische und Lösungen
Ein Gas in einem Gemisch wirkt mit seinem eigenen Partialdruck, der beim Tauchen das Tiefenlimit vorgibt. Eine Flüssigkeit siedet dort, wo ihr Dampfdruck den Druck über ihr erreicht. Zwei Flüssigkeiten, die sich schlecht mischen, bringen eine Destille bei einem Massenanteil von etwa 95,6 % Ethanol zum Stillstand, gelöste Teilchen geben einem Kelvin Gefrierpunktserniedrigung den Wert von dreizehn Bar osmotischem Druck, und ein Salz löst sich nur so weit, bis seine Ionen ein festes Produkt erreichen.
-
Begrenztes Wachstum
Jede Population hier wird von irgendetwas ausgebremst, und dieses Hindernis wird mit jedem Schritt unerbittlicher: Zuerst die Überbevölkerung, die sie selbst verursacht. Dann eine feste Fangquote, die einfach abgeschöpft wird. Danach ein Fressfeind, der selbst eine eigene Population darstellt. Und ganz am Schluss gehen schlicht die Menschen aus, die noch infiziert werden können.
-
Wie eine Wettervorhersage entsteht
Eine Vorhersage beruht auf einem Modell, das aus einem Anfangszustand in die Zukunft gerechnet wird, den niemand exakt kennt. Deshalb lassen Meteorologen es viele Male laufen und nutzen die Abweichungen, um zu beurteilen, wie verlässlich die Prognose ist. Die zweite Seite öffnet das Modell und entdeckt eine Fehlerquelle, die nichts mit Chaos zu tun hat. Die dritte Seite geht zurück zu den Lorenz-Gleichungen von 1963, bei denen sich die genaue Position der Bahn bald verliert, die gezeichnete Form jedoch niemals.
-
Rechnen mit Molekülen
Fünf Werkzeuge für ein einziges Argument: DNA ist ein echtes Speichermedium und ein echter Computer, und beide stoßen an Grenzen, die du berechnen kannst, statt nur zu raten. Jeder Schritt übergibt dem nächsten eine bestimmte Zahl.
-
Noch in keinem Kapitel
- Allometrische Skalierung
- Biodiversitätsindex-Rechner
- Blutalkohol: Wie der Körper ihn abbaut
- Body-Mass-Index (BMI) Rechner
- Das Lambert-Beersche Gesetz
- Die Parkzählung
- DNA-Codon-Übersetzer
- Erdbebenmagnitude zu Energie
- Faradaysche Gesetze der Elektrolyse
- Föhnwind & Regenschatten
- Hardy-Weinberg-Gleichgewicht
- Interaktives Periodensystem der Elemente
- Isotopenmuster in der Massenspektrometrie
- Kristallpackung: Wie voll ist ein Metall?
- Labor für Kartenprojektionen
- Länderformen- und Flaggen-Challenge
- Lewis-Struktur & VSEPR-Moleküllabor
- Limitierendes Reagenz und Stöchiometrie
- Michaelis-Menten-Theorie
- PCR-Amplifikationssimulator
- pH-Rechner (Säure-Base)
- Plattenbewegungsraten-Rechner
- Punnett-Quadrat-Rechner
- Reaktionskinetik-Rechner
- Sauerstoff-Hämoglobin-Dissoziationskurve
- Säure-Base-Titration
- Verbrennungswärme, je Brennstoff und je Sauerstoff
- Verdünnungsrechner
- Waldbrand-Simulator
- Wiederkehrperiode & Lebensdauer-Risiko
Gezeitenzone17
-
Noch in keinem Kapitel
- Astrologie-Geburtshoroskop
- Biorhythmus-Rechner
- Bitcoin-Mining-Wahrscheinlichkeit
- Das Leben in Wochen
- Death-Star-Energierechner
- Dune-Sandwurm-Abfangrechner
- Glückszahlengenerator
- Lebenszahl-Rechner
- Mechanik des I-Ging-Orakels
- Muster-Sequenz-Test
- Namens-Kompatibilitätsrechner
- Neon-Lightcycle-Duell
- Numerologie-Namensrechner
- Star Trek Sternzeit- & Warp-Rechner
- Stargate-Adress-Mathewähler
- Wasteland-Signal-Mixer